Facebook adieu

Der einzige Grund, warum ich auf FB eine Seite betrieben habe, ist ein marketingtechnischer. Aber meine Bücher verkaufe ich immer noch am besten über Mundpropaganda.
Den Rest haben mir FB-Gruppen gegeben: Unverbesserliche Optimistin, die ich bin, trat ich zweien mit der Überschrift "satirisch" bei - und wandte mich nach einer Woche mit Grausen ab. Daß es einen Unterschied gibt zwischen Schenkelklatsch-Humor und Satire, sehe offenbar nur ich so. Und vergeblich suchte ich nach originellen, originären Gedanken aus den Köpfen der Gruppenmitglieder. Auch hier nur Konserven aus dem Internet.

Aber was meckere ich denn? FB ist wie alle soziale Medien letztlich ein Spiegel der Gesellschaft. Es ist immer ein Glücksfall, wenn man am Kneipentresen einen Gesprächspartner mit Hirnschmalz findet. Aber wenigstens gibt es in der Kneipe ein Bier...

Kommentare   

0 #1 RE: Facebook adieuGertrud Baier 2017-04-18 15:24
Da kann ich Dir nur zustimmen. Nachdem ich das System erst einmal begriffen hatte habe ich meinen Freunden, die meine Seite nur mit ihrem Müll überschwemmt haben, den Laufpass gegeben. Ich bin nun viel entspannter und merke, dass mein Tag plötzlich viel länger ist.
Liebe Grüße
Gertrud